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<pre>Am vergangenen Wochenende schafften die Stuttgarter im Baden-Württemberg-Derby gegen Freiburg mit einem 3:0-Heimerfolg einen Befreiungsschlag. Im Falle einer Niederlage wären die Schwaben in gefährliche Nähe zu den Abstiegsrängen geraten.  <p> Mit dem ersten Dreier auf der Habenseite wirkt der demonstrativ zur Schau gestellte Optimismus mit einem Male auch gar nicht mehr so deplatziert; zumal es der Klub dank der zuvor eroberten Punktgewinne bereits auf einen Lauf von drei ungeschlagenen Partien in Folge bringt.  <p>  für die Annahme eines bevorstehenden Torregens ist natürlich vor allem der deutsche Rekordmeister verantwortlich zu machen: <p> Am vergangenen Spieltag ist dies den Hamburgern auf Schalke nicht gelungen. Am Ende schlichen die „Rothosen“ als 0:2-Verlierer vom Platz. <p>  Während für den zuletzt im ungarischen Dress brillierenden Strategen die Saison mit etwas Verspätung startet, wird sich auch das übrige Team wohl erst nach einiger Anlaufzeit zusammenraufen — für die Lilien könnte sich aller Anfang dieses Mal als besonders schwer erweisen.  </pre>


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<pre>Dabei hinterließ auch die Mannschaft von Pal Dardai oftmals den Eindruck, gar nicht so richtig heiß auf den internationalen Wettbewerb zu sein: Dass vier der letzten fünf Auftritte daneben gingen, lässt den fortwährenden Aufenthalt im obersten Tabellendrittel allmählich als eine Farce erscheinen.  <p> Der VfL Wolfsburg empfängt mit Mainz 05 das Sensationsteam der vergangenen Wochen! Mit einem derartigen Vorpreschen der Svensson-Elf hätten wohl nur die wenigsten gerechnet, doch nun darf sich der Verein aus der Karnevalsstadt berechtigte Hoffnungen auf einen Europacup-Startplatz machen.  <p>  Ein Blick auf die Head-to-Head-Statistik sollte den Gästen aber trotz Auswärtsschwäche Mut machen, ist die Eintracht doch schon seit sage und schreibe acht Ligaspiele gegen Hamburg ungeschlagen; die letzte Niederlage setzte es demnach im Januar 2011. <p> „Wir haben eine reife Leistung gezeigt, bleiben nun vorne mit dabei. Ich denke, das Spiel war spannend, intensiv, packend, emotional.“ <p>  Während sich die noch im Vorjahr bewunderte Heimstärke zunehmend erledigt, geht das Team von Pal Dardai in der Fremde unvermindert kopflos vor. Da sich Auswärtssiege bislang als illusorisch erwiesen, muteten Unentschieden längst wie die Siege des kleinen Berliner Mannes an.  </pre> 


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<pre> Schließlich haben die Kölner ihre winterliche Leistungsdelle mittlerweile ausgebeult und kommen mit der Empfehlung eines beachtlichen 4:2-Erfolges über Tabellennachbar Hertha BSC nach Hamburg.  <p> Da beide CL-Anwärter seit Monaten verlässlich bei jedem Bundesliga-Auftritt knipsen, dürfte im Signal Iduna Park ziemlich fest mit mindestens drei zu zählenden Treffern zu rechnen sein.  <p>  Allerdings steht der HSV ebenfalls alles andere als gut da. In den vergangenen acht Spielen konnte lediglich ein mageres Pünktchen geholt werden. Außerdem gehören die Hamburger zu den heimschwächsten Mannschaften der Bundesliga. <p>  „Wir haben es nicht selbst in der Hand. Ich will keinen unnötigen Druck aufbauen. Wir müssen alles gewinnen, dann können wir vielleicht über andere Dinge reden“, gab sich Dardai gelassen und zeigte sich mit der bisherigen Punkteausbeute zufrieden. <p>  Dabei haben die Sachsen immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Vor allem in der Defensive hatte Hasenhüttl zuletzt nicht viel Auswahl. Gegen Schalke fehlten beispielsweise Bernardo (Meniskusschaden), Compper (Sprunggelenkverletzung), Gipson (Sprunggelenkfraktur), Klostermann (Kreuzbandriss) und Papadopoulos (Knieprobleme).  </pre>


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<pre> In den letzten sechs Bundesliga-Spielen zwischen den beiden Teams konnten die Berliner nie gewinnen.  <p> Gerade mit Blick auf den im Dezember an den Tag gelegten Schwung ist es allerdings ein offenes Geheimnis, dass der Mannschaft von Pal Dardai die Saison-Halbzeit ungelegen kam: Vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg ist der gefundene Rhythmus nun erst einmal dahin.   <p> für diesen scheint mir insbesondere Sebastian Polter prädestiniert, der bereits am vergangenen Spieltag seinen ersten Treffer im Bochumer Dress vom Stapel ließ: <p>  Weil den zehn seit der Winterpause absolvierten Partien gerade einmal neun Zähler entsprangen, lässt die Mannschaft von Peter Stöger in der entsprechenden Abrechnung nur das ewig debakelnde Hannover und den FC Augsburg hinter sich.  <p> In Hamburg wurde über den Sommer ebenfalls aufgerüstet. Vor allem die Erwartungen an Nationalspieler Andre Hahn, der Borussia Mönchengladbach den Rücken kehrte, sind groß, soll er doch künftig für mehr Torgefährlichkeit beim HSV sorgen. Zur Erinnerung: In der abgelaufenen Saison verbuchten die Rothosen gerade einmal 33 Tore.  </pre>


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<pre> Sie haben es geschafft! Mit einem 2:2 gegen Hannover 96 hat der FC Ingolstadt letztes Wochenende den Klassenerhalt in der Bundesliga rechnerisch perfekt gemacht.  <p> Da sich die Visiere beider Teams nach der Halbzeit weiter öffneten, wurde bei der Umsetzung dieses Vorhabens allerdings auch eine große Schippe Glück gebraucht: Nach zwei Alu-Treffern und einen vergebenen Elfer blickte Bayer am Ende auf eine Partie zurück, die nicht zwangsläufig verloren gehen musste.  <p>  Bei der Suche nach potentiellen Gegnern auf Augenhöhe wird Hoffenheim somit am ehesten noch beim nunmehrigen Gast aus Darmstadt fündig: Kommen die 1899er dem Aufsteiger mit einem Erfolg bis auf vier Zähler auf die Schliche, könnte dann in Sachen Rettung doch noch einiges möglich sein. <p>  In den drei Saisonen davor gelang dies den Hamburgern allerdings nicht. Da entführte Hoffenheim bei zwei Siegen und einem Remis insgesamt sieben Punkte aus dem Volkspark. In Summe hat aber der HSV in der Heim-Bilanz gegen die TSG die Nase vorne: Fünf Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen.  <p> Leicht wird das nicht, denn immerhin konnte die Eintracht als erster Bundesligist heuer dem FC Bayern Punkte abknöpfen. Stevens hat versucht, seiner verunsicherten Mannschaft vor allem in der Defensive Stabilität zu verleihen. Diese haben die Hessen im Abwehrkampf gegen den FCB bereits bewiesen.  </pre>


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